1. DEUTSCHER RENOVATION WAVE ENERGIESPAR KONGRESS - So wird die Energiewende gelingen

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  • International renommierte Klima- und Bauexperten kommen zum FlagshipKongress am 26. August 2022 nach Solingen
  • Architekt:innen, Handwerker:innen und Immobilienwirtschaft können sich auserster Hand informieren
  • Begleitende Fachausstellung zeigt innovative, nachhaltige Technologien, die energetische Sanierungskosten deutlich senken
  • Innovatives Kongressformat erlaubt auch die Erweiterung des persönlichen Netzwerks der Teilnehmenden

Es geht ein starkes Signal von Solingen aus: Hier treffen sich Fachleute zum ersten deutschen Renovation Wave Energiespar Kongress am 26. August 2022. Expertinnen und Experten machen dafür eine Bestandsaufnahme der Green Deal-Pläne der EU und stellen innovative Technologien vor, mit denen sich die ambitionierten Ziele tatsächlich erreichen lassen. Der hochkarätig besetzte Fachkongress bringt Architektinnen und Architekten, Handwerkerinnen und Handwerker sowie Immobilienunternehmen und Genossenschaften mit renommierten Fachleuten zusammen.

Das Vorhaben ist so ambitioniert wie kein anderes in der Europäischen Union: Mit der Renovation-Wave-Strategie will die EU-Kommission die Schlagzahl an energetischen Sanierungen in den nächsten Jahren verdoppeln – und gleichzeitig die Wohnqualität verbessern sowie neue Arbeitsplätze schaffen. Mit welchen Technologien ist das effizient und bezahlbar umsetzbar?

Diese drängende Frage will der erste deutsche Renovation Wave Energiespar- Kongress in der Solinger Klingenhalle beantworten. Die Rednerliste des Kongresses liest sich dabei wie das Who-is-Who der Energiewende: Zu den Rednern gehören unter anderem Prof. Dr. Dr. Hans Joachim Schellnhuber (em. Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung), Prof. Dr. Michael Braungart (Nachhaltigkeitspionier, Miterfinder des Cradle-to-Cradle-Prinzips), Manfred Josef Hampel (Institut für Nachhaltigkeit Österreich), Franz Alt (Journalist, Buchautor), Prof. Uwe Meiendresch (Vorsitzender Richter am Landgericht Aachen, Experte im Bereich Bau- und Mietrecht) sowie weitere hochkarätige Fachleute aus der Baubranche.

Sie werden mit ihren Beiträgen die Ist-Situation beschreiben. „Dabei geht es uns nicht um das Abstrakte, sondern um das ganz Konkrete: Wie können wir es schaffen, die Pläne der EU umzusetzen? Schließlich stecken darin für alle Fachbesucherinnen und -besucher auch eine Menge Chancen“, bringt es Georg Meyer auf den Punkt. Der Geschäftsführer der Solinger Smart-Klima GmbH hat den Kongress ins Bergische Land geholt. Er ist überzeugt: „Ohne Innovationen bei energetischen Sanierungen werden wir die EU-Pläne nicht umsetzen können. Wenn wir den Klimawandel noch aufhalten wollen, müssen wir uns an die Ziele der EU halten und bis 2032 unseren CO2-Ausstoß reduzieren. Dafür brauchen wir ganz dringend neue Impulse.“

Renovierungswelle für Deutschland

Diese Impulse will der Kongress mit seinem innovativen Format bieten: Er ist Kongress, Kontaktbörse und Fachmesse in einem. Der Fokus liegt dabei auf solchen Technologien, die das Potenzial haben, die ambitionierten Pläne kosteneffizient und nachhaltig umzusetzen. „Die Auftragsbücher der Handwerkerinnen und Handwerker sind gut gefüllt. Für Sanierungen nach dem klassischen Muster fehlt uns also schlicht die Manpower“, analysiert Veranstalter Georg Meyer. „Gleichzeitig erleben wir derzeit auch einen nie gekannten Preisdruck bei den Nebenkosten, der einen Handlungsbedarf erzeugt. Auch für das Erreichen der Klimaziele ist das Tempo entscheidend. Wir müssen also grundlegend umdenken, um mit all diesen Faktoren zurechtzukommen.“

Die Lösungen für diese komplexe Ausgangslage sind aber laut Meyer vielfach schon verfügbar: Innovative Technologien, die bei der energetischen Sanierung von Gebäuden das Zeug dazu haben, echte „Gamechanger“ zu werden. „Wir wollen den Fachleuten Zugang zu den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Neuentwicklungen geben. Wir wollen sie inspirieren, diese Technologien bei ihren Vorhaben einzusetzen.“ Das schlagende Argument dabei: Sanierungen mit diesen Technologien sind nicht nur effizienter, sondern auch kostengünstiger. „Ich denke, all diese Technologien werden in wenigen Jahren der Baustandard sein. Wer sich jetzt mit ihnen und dem Stand der Wissenschaft vertraut macht, hat neben dem Nachhaltigkeitsvorsprung auch einen echten Wettbewerbsvorteil“, ist Meyer überzeugt.

Begleitende Fachausstellung und Kontaktbörse

Der Kongress besticht nicht nur durch sein hochkarätig besetztes Vortragsprogramm, sondern auch durch eine begleitende Fachausstellung, bei der die Teilnehmenden sich im Detail über die innovativen Technologien informieren können. Sie können sich darüber hinaus auch in die Kongress-Datenbank aufnehmen lassen und so gezielt am Veranstaltungstag in den Pausen Gesprächstermine untereinander vereinbaren. „Unser Team wird über einen Extra-Stand die Vereinbarung von solchen Terminen anbieten“, so Meyer.

Programm-Highlights im Überblick

Fachausstellung: Der Kongress wird durch eine Innovationsmesse flankiert. Aufgeteilt nach fünf Themenbereichen – Baustoffe, Licht, Luft, Wasser und Wärme – präsentieren Unternehmen ihre innovativen Ansätze für energetische Sanierungen. Die Teilnehmenden haben so die Chance, auch im persönlichen Gespräch noch einmal Impulse aus den Vorträgen zu vertiefen.

Vorführungen auf dem Freigelände vor der Halle: Auch der Vorplatz der Klingenhalle wird – gutes Wetter vorausgesetzt – zur Erlebniszone: Die Verarbeitung einer Innovativen Wandfarbe wird hier beispielsweise vorgeführt. Die Farbe wirkt feuchtigkeitsregulierend und kann das Raumklima dauerhaft verbessern sowie den Energiebedarf signifikant senken.

Stunde der Innovationen: Komprimierte Info in kürzester Zeit: Bei der Stunde der Innovationen ist die Redezeit strikt begrenzt. In nur 15 Minuten präsentieren Erfinder und Unternehmen im Pitch-Stil ihre innovativen Ansätze für die energetische Sanierung. Wer neugierig ist, kann die angesprochenen Themen in den Pausen vertiefen.

Top-Vortragsprogramm: Allein für die Top-Vorträge des Kongresses lohnt sich die Anreise: Führende Wissenschaftler, innovative Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Bestsellerautoren geben sich auf der Bühne der Klingenhalle das Mikrofon in die Hand. Im VIP-Bereich können die gewonnenen Erkenntnisse zusätzlich mit den Vortragenden weiter vertieft werden.

Kontaktschmiede für den Sektor „Energetische Sanierung“: Die Teilnehmenden, die ihre Daten in die Kongress-Datenbank aufnehmen lassen, können vor Ort direkt Kontakt zu anwesenden Expertinnen und Experten knüpfen. In den Pausen lässt sich so das persönliche Netzwerk gezielt ausbauen. Ein Team des Veranstalters unterstützt dabei am sogenannten Network-Desk im Eingangsbereich.

Eine Renovierungswelle für Europa – weniger Energieverbrauch, weniger Treibhausgase und mehr grüne Arbeitsplätze

55 % weniger Emissionen bis 2030 lautet die ambitionierte Vorgabe der EU. Ein zentraler Baustein, um dieses Ziel zu erreichen: eine umfassende Strategie für Gebäudesanierungen. Die sogenannte „Renovation Wave“ soll dafür sorgen, dass mehr Gebäude energieeffizient renoviert werden.

Zurzeit werden nur etwa 11 % des Gebäudebestands europaweit renoviert. Noch erstaunlicher: Nur etwa 0,2 % der Sanierungen haben eine Energieeinsparung von 60 % oder mehr zur Folge. Auch die regionale Verteilung der Sanierungen unterscheidet sich stark. So werden in Deutschland beispielsweise etwa 1 % des Gebäudebestands energetisch renoviert. Um die Ziele der EU zu erreichen, müssten es aber 3 % bis 4 % sein.

Die Pläne der EU gehen aber weit über den reinen Klimaschutz hinaus: Umweltfreundlichere Gebäude, die enger miteinander verbunden sind und in ein Gesamtkonzept integriert sind, Ladestationen für elektrische Fahrzeuge direkt an den Häusern, Gebäude, die widerstandsfähiger gegenüber extremen Naturereignissen sind, mehr grüne Arbeitsplätze und geringere Energiekosten für Privatleute und Investoren – noch ist das alles Zukunftsmusik. Durch die „Renovation Wave“ soll sich das aber bald ändern.

Im Mittelpunkt des Konzepts stehen dabei sieben Kernelemente: Leitprinzip und wichtigster Grundstein der Renovierungen ist die Energieeffizienz. Ebenso wichtig ist die Bezahlbarkeit. Erneuerbare Energien sollen hauptsächlich aus lokalen Quellen bezogen werden – beispielsweise durch die Nutzung von Abwärme. Auch Mithilfe der Kreislaufwirtschaft soll der ökologische Fußabdruck weiter verringert werden.

Auch ein digitaler Wandel ist Teil der Renovation Wave. Intelligente Gebäude werden dabei mit entsprechenden Technologien ausgestattet. Außerdem steht die Einhaltung der geltenden Gesundheits- und Umweltschutznormen im Fokus.

Die Ziele der „Renovation Wave“ sind klar definiert: die Treibhausgasemissionen von Gebäuden sollen um 60 % sinken, der Energieverbrauch um 14 %, der Energieverbrauch für Heizungen und Kühlungen sogar um 18 %.


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