Luftfeuchtigkeit im Raum – Feind von Vermieter und Mieter gleichermaßen

Feuchtigkeit im Raum

Luftfeuchtigkeit im Raum – Feind von Vermieter und Mieter gleichermaßen

Als Luftfeuchtigkeit ganz allgemein, alternativ auch kurz Luftfeuchte genannt, wird der Anteil von Wasserdampf an der Luft als dem lebenswichtigen Gasgemisch in unserer Erdatmosphäre bezeichnet. In der freien Natur wird die Luftfeuchte als angenehm trocken bis hin zu belastend feucht empfunden. Ausgedrückt und gemessen wird sie in Prozent. Im Lebensalltag kommt der Luftfeuchte beim Aufenthalt in Räumen eine ganz besondere Bedeutung zu. In einem mehrgeschossigen Haus oder in einer Mehrraumwohnung gibt es recht unterschiedliche Luft- und Feuchtesituationen, bedingt durch Lage und Nutzung von Räumen und Zimmern. Üblicherweise ist die Luftfeuchte im Keller deutlich höher als beispielsweise in den Wohnräumen oder im Dachgeschoss. Innerhalb der Wohnung wiederum sind Nutzräume wie der Sanitärbereich, die Küche, der Wasch- und Trockenraum oder der Hauswirtschaftsraum deutlich anfälliger gegen Luftfeuchte als Wohn- und Arbeitszimmer. All das ändert nichts daran, dass die Luftfeuchtigkeit überall gleich hoch beziehungsweise gleich niedrig sein sollte, bis muss. Das ist im Interesse des Bewohners, unabhängig davon, ob er Selbstnutzer oder Mieter ist. Jeder hat ein Interesse daran, Schimmelbildung zu verhindern. Mit Schimmel ist in diesem Sinne der Gebäudeschimmel gemeint, also derjenige an und in den Hausinnenwänden. Schimmel ist eine Kurzbezeichnung für den Schimmelpilz als einem Schädling in doppelter Hinsicht. Zum einen ist er für den Bewohner gesundheitsschädigend, zum anderen beschädigt er die Substanz des Gebäudes mit Mauerwerk, Farbe und Tapete. Heutzutage kennt jeder die latente Gefahr, die von Schimmelpilz ausgeht; beispielsweise von Schimmel im Schlafzimmer, von Schimmelbefall im Bad bis hin zu ganz allgemeinem Schimmelpilz in der Wohnung. Schimmel im Schlafzimmer gilt als hochgradig gesundheitsgefährdend. Schimmel im Haus und besonders in der Wohnung ist auf eine dauerhaft zu hohe Luftfeuchtigkeit zurückzuführen. Die beiden häufigsten Gründe dafür sind das falsche Lüften durch den Bewohner sowie ein ungenügendes Austrocknen vor Bezug des Neubaus.

Schimmel im Bad

Schimmel feststellen – Schimmelentferner – Luftfeuchtigkeit messen

Sobald Schimmel entdeckt wird, muss er wirksam bekämpft werden. Das ist leichter gesagt als getan. Oftmals „sitzt der Schimmel“ in kaum einsehbaren Ecken und Winkeln des Raumes, wo er lange Zeit unentdeckt bleibt. Besonders schlimm wird die Situation, wenn sich der Schimmel erst durch einen dauerhaften muffigen Geruch bemerkbar macht. Was der Mensch riecht, das atmet er auch ein. Damit erreicht der Schimmel die Atemwege nebst den Schleimhäuten in Hals, Nase und Augen. Die Gesundheit des Bewohners ist jetzt akut und chronisch gefährdet, ganz besonders bei Schimmel im Schlafzimmer. Ein wirksamer Schimmelentferner sowie das regelmäßige Messen der Luftfeuchtigkeit sind ab sofort unentbehrlich. Ziel ist es, den Schimmelpilz aus der Wand herauszubekommen. Schimmelbekämpfung und Schimmelbeseitigung müssen gleichermaßen nachhaltig sein, und zwar ganz besonders bei Schimmel im Schlafzimmer. Währenddessen muss regelmäßig und danach dann dauerhaft die Luftfeuchte gemessen werden. Anhand des Ergebnisses wird im Einzelfall entschieden, die Feuchtigkeit in dem jeweiligen Raum bedarfsgerecht zu erhöhen oder zu senken. Das Messen der Luftfeuchtigkeit ermöglicht der moderne Luftfeuchtigkeitsmesser KLIMAGRIFF®.

Schimmelentferner – mit Hausmittel, industriell oder professionell

Schimmelentferner aber welchen

Der Bewohner muss selbstkritisch die Schimmelbeseitigung davon abhängig machen, wie stark der Befall mit Schimmel ist. Dabei sollte er sein Können und Knowhow richtig einschätzen, sprich keinesfalls überschätzen. Der Schimmel muss ein für alle Mal aus der Wohnung raus und anschließend muss durch das Messen der Luftfeuchtigkeit eine weitere Schimmelbildung konsequent unterbunden werden. Das ist eine dauerhafte, man könnte sagen lebenslange Aufgabe; vergleichbar mit dem täglichen Blutdruckmessen nach der einmal erkannten Hypertonie. Der eher oberflächliche Schimmelbefall lässt sich durch das Entfernen von Tapete oder durch das Abkratzen von Putz entfernen. Ein frischer, früh erkannter Schimmelbefall kann als kleine Schimmelstelle durch Desinfizieren beseitigt werden. Bei einem chemischen Pilzbekämpfungsmittel sollte besonders in Wohnräumen auf die Benutzung von Chlor verzichtet werden. Zur Desinfektion benutzter Alkohol sollte stark, also 70 bis 80-prozentig sein. Ebenfalls als Hausmittel bekannt ist eine Soda- oder eine Essiglösung. Doch der Bewohner sollte sich nichts vormachen: all diese „Mittelchen“ wirken nur vorübergehend. Sie packen das Übel nicht wirklich bei der Wurzel, sodass über kurz oder lang trotzdem ein wirkungsvoller Schimmelentferner verwendet werden muss, um die erneute Schimmelbildung zu unterbinden.

Nächster Schritt – Luftfeuchtigkeit messen und gekonnt Lüften

Eins geht mit dem anderen einher, beides ist wie ein Junktim. Das Messen der Luftfeuchtigkeit ist die Voraussetzung für ein richtiges Lüften und das wiederum ist ohne den richtigen Luftfeuchtigkeitsmesser nicht gewährleistet. Für den Bewohner ergibt sich also bereits im „schimmellosen Zustand“ seines Zuhauses die Notwendigkeit, die Luftfeuchte richtig zu messen beziehungsweise messen zu können. An diesem Punkt kommt der Luftfeuchtigkeitsmesser KLIMAGRIFF® ins Spiel. Der beste Zeitpunkt dafür ist das Stadium, in dem sich noch gar kein Schimmelpilz gebildet hat. Alle Räume sind unbelastet und buchstäblich rein. Dieser Zustand muss auf jeden Fall auch nach dem Schimmelentferner erreicht werden. Der KLIMAGRIFF® ist ein kleines, handliches und elektronisch gesteuertes Gerät, quasi ein Minicomputer im Fenstergriff. Montiert wird er unmittelbar am Fenster mit einer eigenen Fensterpositionserkennung. Der KLIMAGRIFF® kommuniziert mit Smartphone und Tablet. Seine Aufgabe ist das Messen und Berechnen der Raumdaten, die anschließend zu einem Lüftungsreport zusammengeführt werden. Der enthält die relevanten Informationen wie Raumtemperatur, absolute sowie relative Raumfeuchte und empfiehlt dem Bewohner anhand der Fensterposition das passende, in unserem Sinne, also richtige Lüftungsverhalten. Abgerundet wird diese Daten- und Informationsvielfalt durch genaue Datums- und Uhrzeitangaben. Die Software des KLIMAGRIFF® ist einfach und problemlos zu bedienen. Der Bewohner sieht auf einen Blick und absolut zuverlässig.

  • wie der KLIMAGRIFF® das Lüftungsverhalten auf der Skala von gut bis schlecht bewertet
  • eine leicht verständliche grafische Darstellung der Raumklimaentwicklung
  • ein mögliches, sich abzeichnendes Schimmelpilzrisiko – oder eben keins

Die Aufzeichnungskapazität reicht für den Zeitraum von bis zu 15 Monaten. Sogenannte Warnschwellen für die Luftfeuchte lassen sich bautypgerecht einstellen nach Altbau und Neubau, nach energetischer Sanierung der Bestandsimmobilie sowie nach weiteren, individuell bestimmbaren Kriterien. Mit einer App-Profi-Version können Vermieter und Hausverwalter mehrere Wohneinheiten oder Wohnobjekte, bis hin zu ganze Wohnanlagen parallel verwalten. Für die Auswertung des Lüftungsreportes kann unter Excel- und PDF-Datei ausgewählt werden, sowie zwischen dem Versand über iPad, Tablet oder E-Mail.

klimagriff am Fenster

KLIMAGRIFF® - keine Spielerei, sondern zulässige und zuverlässige Hilfe vor Gericht

Was für ältere Generationen eher galaktisch klingt und für PC-Affine wie eine lässige Spielerei, das hat einen durchaus ernsthaften Hintergrund sowohl für Vermieter als auch für Mieter. Mit dem KLIMAGRIFF®-Protokoll können beide Seiten den gerichtsfesten Nachweis beibringen, dass in Bezug auf Schimmelbefall und auf Lüftungsverhalten jeder von ihnen alles richtig gemacht hat – oder eben nicht. Ohne den KLIMAGRIFF® ist eine Nachweis- und Belegführung so gut wie ausgeschlossen, mit KLIMAGRIFF® hingegen schwarz auf weiß belegbar. Vermieter und Mieter wollen beide gleichermaßen eine schadhafte sowie gesundheitsschädigende Schimmelbildung vermeiden. Nach Gefühl zu lüften ist oftmals gut, aber meistens nicht gut genug. Nichts ist eindeutiger als dokumentierte Zahlen, Daten und Fakten. Im Streitfall vor Gericht wird ganz nüchtern bewertet, ob und in welchem Ausmaß Ist- und Sollzustand der Wohnung respektive des Gebäudes differieren. Anschließend wird die Ursache dafür gesucht und der Schuldige gefunden. Mit KLIMAGRIFF® kann es zu einer solch unerfreulichen bis hin zu kostspieligen Situation erst gar nicht kommen. Das freut den Vermieter in Bezug auf den Werterhalt seines Mietobjektes und den Mieter, der sich dauerhaft eine gesunde Raumluft wünscht.

Zum Abschluss noch einige Tipps zum richtigen Lüften

  • Als optimale Luftfeuchte für die Gesundheit des Bewohners bei dauerhaftem Aufenthalt gelten 50 Prozent bei 20 Grad Celsius
  • Mit zunehmender Luftfeuchte erhöht sich die Gefahr von Schimmelpilz
  • Wasserdämpfe von Duschen, Kochen, Baden und Bügeln müssen möglichst schnell entweichen können
  • Zum Lüften werden die Fensterflügel voll geöffnet, also nicht nur gekippt
  • Als optimaler Zeitraum zum Lüften gelten zehn bei abgestellter oder herunter gedrehter Heizung, im Winter fünf Minuten
  • Nach dem Fensterschließen wird der Heizungsknopf wieder in die vorherige Position gedreht
  • Beste Lüftungszeiten sind die frühen Morgen- und die späten Abendstunden
  • Kellerräume sollten in den Sommermonaten gar nicht, in den anderen Jahreszeiten mit dauerhaft geöffneten Fenstern durchaus ganztags unbeheizt gelüftet werden



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